oktober 15


 dieworte

Der Oktober war ein schöner Monat, ich habe definitiv wieder viel gelesen und das hat mich unglaublich gefreut, da ich daran einfach so Spass hatte. Und so wird es wohl auch noch ein Weilchen weitergehen, weil bei mir zu Hause gerade ein Fest der allertollsten Bücher stattfindet. Ich freue mich so auf alle und kann mich gar nicht entscheiden, bei welchem ich anfangen soll. Im Oktober hat mich aber nicht nur die Leselust, sondern auch die Bloglust gepackt, nachdem ich lange in den Ferien war ohne Wlan und irgendeine Möglichkeit, euch zu erreichen. Ich habe auch sehr viele Beiträge für den November geplant, da erfährt ihr mehr darüber im Ausblick. Im Oktober war ich eine Woche in den Ferien, eine Woche krank und mehrere Wochen im totalen Prüfungsstress, der nun endlich nachlassen wird. Und neben dem Bloggen habe ich auch so viel mehr geschrieben, einige Notizbücher neu eingeweiht und viele Tintenpatronen leergemacht. Mehr dazu gibt es dann auch in meinen Beiträgen im November. Irgendwie schaffe ich es gerade nicht, mich auf den Oktober zu reduzieren... Jetzt ist nämlich schon November und mich packt die Lust, vieles auszuprobieren und so weiter. Auf diese Reise nehme ich euch sehr gerne mit! 
diemusik

Die Musik hat mich diesen Monat, wie eigentlich jeden, ziemlich stark begleitet. Ich habe defintiv lauter Neuentdeckungen gemacht, aber im Gegenteil auch alte Lieder wiedergefunden und wie vergessene Freunde mit 'ner Umarmung begrüsst und sofort auf die Playlist gepackt. Ab jetzt möchte ich euch gerne auch noch vorstellen, was mich musikalisch so begleitet hat. Diesen Monat hiess es unter anderem all is gonna slip through your hands | when i was a child fears pushed me hard in my head, in my neck, in my chest, in my waist | les passants passant, j' passe mon temps à les r'garder penser leurs pas pressés

Und falls ihr mit diesem Lyricsfetzen nichts beginnen könnt, hier gerne noch die Auflösung. Hört euch diese unterschiedlichen Lieder gerne (unbedingt!) mal an.

     

#1 Elliot Moss - Slip
#2 Soap and Skin - Spiracle
#3 Zaz - Les passants

diebücher

Diesen Monat habe ich endlich mal wieder richtig viel gelesen. Ich spreche es ja nicht wirklich  gerne aus, aber das hatte wohl auch damit zu tun, dass ich zwei Wochen fast durchwegs kein Internetz hatte. Ich war von den meisten Büchern auch ziemlich angetan, ich hatte wirklich einige dabei, die mir beim Lesen das Gefühl gaben, mich total zu prägen und zu verändern. Ich bin momentan auch fleissig am Rezensionen schreiben, 'abarbeiten', da ich den Büchern gerecht gegenüber gerne auch eine gute Empfehlung (manchmal vielleicht auch 'Entfehlung') schenken möchte.


Du neben mir | Nicola Yoon
rezensiert • 340 Seiten • dt. • 3/5
So viele haben mir von diesem Buch vorgeschwärmt, dass ich es unbedingt haben wollte. Die Illustrationen lockten mich zusätzlich und ich erwartete eine süsse Liebesgeschichte, die durch die spezielle Ausgangssituation, nämlich dass die Protagonistin wegen einer seltenen Krankheit das Haus nicht verlassen  darf, doch nicht zu belanglos ist. Leider habe ich mich ziemlich getäuscht, das Buch war zwar wie erwartet ziemlich schnell gelesen, doch leider mit vielen Klischees und Stereotypen vollgestopft, auch der Schreibstil war nicht speziell, genossen habe ich  das also nicht.

#Girlboss | Sophia Amoruso
245 Seiten • engl. • 5/5
Ja, ich finde es auch eine komische Idee. Eine Gebrauchsanweisung für Erfolg für Frauen - und zwar feminstischer Hinsicht. Doch irgendwie kam bei mir das Gefühl auf, dass ich das Buch unbedingt lesen sollte. Und das ist auch gut so, denn ich wurde eines Besseren belehrts. Es gibt nur vereinzelte weibliche Chefpositionen, Sophia Amoruso zum Beispiel ist die erste Frau, die ein grosses internationales Fashion-Imperium gegründet hat. Wie genau das von statten ging und welche Tipps sie uns auf den Weg geben möchte, kann man in diesem Buch nachlesen, von dem ich mir wirklich viel gemerkt habe. 

Das Fieber | Makiia Lucier
370 Seiten • dt. • 5/5
Eines der vielen Königskinderbücher, welche lange ungelesen bei mir rumstand. Zum Glück habe ich endlich danach gegriffen und dann das Buch in einem Tag durchgelesen. Es handelt von der Spanischen Grippe in Amerika, einem jungen Mädchen, dass nicht weiss, was sie aus ihrem Lebene machen wir und in einer Notsituation alleingelassen wird. Durch ein Ereignis, bereits lange her, entscheidet sie sich, beim roten Kreuz mitzuhelfen und etwas zu tun. Wahnsinnig inspirierend, regte mich zum Nachdenken an. Ein Roman, der sich auf andere Weise mit dem normalen Glück und mit dem Glück, wenn man Gutes tut, auseinandersetzt und uns allen die Frage stellt, warum wir jetzt nichts tun, warum wir jetzt hier sitzen, das Buch lesen und es uns gut gehen lassen, wenn wir doch raus in die Welt gehen könnten und etwas verbessern können, denn glücklicherweise haben wir diese Macht.

Jeden Tag ein bisschen mehr | Louisa Reid
rezensiert • 560 Seiten • dt. • 5/5
Das zweite Buch von Louisa Reid ist im Gegensatz zu ihrem Debüt, welches ich schon feierte, ein ziemlicher Schinken. Trotzdem fand ich in den Ferien die Zeit, es zu lesen und bin sofort versunken. Wie es mir oft ging in diesen zwei Wochen las ich auch die annähernd 600 Seiten innerhalb eines Tages und ich liebte sie. Sie lösten so unglaublich viel in mir aus, dass ich mir ziemlich lange Zeit nahm, um eine Rezension zu schreiben, die dem Buch gerecht wird. Eine spezielle Familiengeschichte, die erste Liebe und die Dämonen in uns, nichts weniger als das wird in diesem Meisterwerk diskutiert und über die faszinierende Protagonistin Audrey mitgeteilt.

Schicksalsschwestern [Töchter des Mondes #III] | Jessica Spotswood
380 Seiten • dt. • 5/5
Der letzte Band dieser Reihe raubte mir den Atem, ich war so gefesselt und wollte nicht, dass dieses Buch endete. Leider ist es nun vorbei, aber die Geschichte der Hexen wird mir noch lange im Kopf umherschwirren. Ich möchte gar nicht mehr verraten, nur, dass es sich absolut lohnt, diese Reihe zu beginnen, wenn ihr zweifelt, könnt ihr gerne meine Rezension zu Band Eins hier nachlesen.

P.S. I Still Love You [#II] | Jenny Han
340 Seiten • engl. • 4.5/5
Jenny Hans Bücher verzaubern mich jedes einzelne Mal. Ihre Trilogien packen mich und ich warte immer sehnlichst auf weitere Bände. Als ich nun endlich die Zeit fand, den zweiten Teil des gehypten Buches To All The Boys I've Loved Before zu lesen, war ich wieder genauso drinnen und gefangen wie bei obigem Buch. Ihre Liebesgeschichten und Charaktere sind vielleicht meistens 'süss', aber durchaus kreativ, https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=7806848602672394777#editor/target=post;postID=2593086879185676333;onPublishedMenu=posts;onClosedMenu=posts;postNum=0;src=postnamewas auch  dieses Buch beweist. Leider gefällt mir das Ende überhaupt nicht, weshalb ich die Bewertung nochmals überdachte.

Und in mir der unbesiegbare Sommer | Ruta Sepetys
rezensiert  305 Seiten • dt. • 5/5
Das letzte Buch der Ferien war dieses hier. Es ist Ruta Sepetys erstes Buch, ihr zweites habe ich vorher schon gelesen und geliebt, ja wirklich geliebt. Selten konnte mich historische Romane so faszinieren, wie ihre es taten. Ja, denn auch dieses hier war unglaublich wichtig und eindrücklich, vielleicht hat es mich sogar noch mehr berührt als das andere, welches ich hier rezensiert habe. Die Thematik ist auch um einiges heftiger. Das Buch spielt im zweiten Weltkrieg und erzählt die Geschichte der fünfzehnjährigen Lina, welche mit ihrer Familie aus Litauen nach Sibirien deportiert wird und plötzlich unfassbares menschliches Leid miterleben muss, wie es auch  der Klappentext verrät. Definitiv eines der einnehmendsten Bücher über den zweiten Weltkrieg, auch wenn dieses nicht von der Geschichte der Juden erzählt. Ich überlege, einen extra Post zu solchen Büchern zu schreiben...

Beim Zeichnen musste ich daran denken, dass Schmerz, Liebe und Verzweiflung die Glieder einer endlos langen Kette waren.
 
Das dritte Buch der Träume, Just Dreaming [Silber #III] | Kerstin Gier
rezensiert 470 Seiten • dt. • 4.5/5
Der finale Band der Silber Reihe hat zu Hause schon auf mich gewartet und mich verführerisch angestarrt. Ich habe ziemlich schnell danach gegriffen, um ein letztes Mal in der (Traum)welt von Liv und ihren Freunde und ihrer Familie abzutauchen. Wie erwartet empfing mich die selbe Atmosphäre und ich habe das Buch ziemlich genossen. Ich habe eine Reihenrezension für die Trilogie geschrieben und darin hat vor allem Kerstin Giers Humor herausgestochen, den ich auch in diesem Buch als präsent empfand und ich bin auch mit der Auflösung alles in allem zufrieden. Ein solider Abschlussband einer Reihe, die mich immer wieder aufmuntern konnte.

Sophie Soundso | Hayley Long
350 Seiten • dt. • 4/5
Dieses ist das erste Buch, das ich aus dem neuen Programm, dem blauen, von Königskinder gelesen habe. Es hat mich nach einer schnellen Lektüre gedünkt, welcher Verdacht sich bestätigte, nachdem ich wenige Minuten später völlig abgesunken in Sophies eigene, andere, faszinierende Welt Seite um Seite umschlug. Mich hat die Sprache gepackt - aber die war es auch, die mein Lesevergnügen gemindert hat. Sie ist ein zweischneidiges Messer: einerseits gewinnt man durch sie dem Buch noch mehr als eine verrückte Story mit authentischen, von Problem genarbten Lesern ab, andererseits holte sie einem zurück in die Gegenwart, wo man die Begriffe reflektieren musste. Weshalb wurde Kopf zu Kormoran, Haus zu Haube? Mehr in meiner ausführlichen Buchbesprechung, die bald mit allen anderen auf dem Blog in einer Sonderreihe erscheinen wird.

Ein ganz kleines Glück | Camille Anseaume 
225 Seiten • dt. • 5/5
Auch bei diesem Buch konnte ich vor allem der Sprache etwas abgewinnen. Es geht um die Protagonistin mit dem gleichen Namen wie die Autorin, die völlig im Moment lebt, lange Vormittage gemeinsam mit ihren Freundinnen in den Cafés der französischen Hauptstadt geniesst, doch dann total aus diesem Leben gerissen wird. Sie ist schwanger, ohne jemanden als Unterstützung. Es gab viele Figuren, deren Meinungen nur angeschnitten wurden und mir deshalb das Buch über fremd blieben. Auch konnte ich durch die starken Emotionen der Protagonistin nur wenig objektiv an die Sache rangehen und über die verschiedenen Meinungen sinnieren. Jedoch ist das genau das Schöne an der Geschichte: Wie stark, wie intensiv und voller psychischer und physischer Gegenwart Camille diese Zeit erlebt, was sie daraus mitnimmt, wie sie sich entscheidet und welche Gespräche sie führt. Sehr inspirierend!

diechallenges

Unicorn Challenge - 21/25 Punkte [+0 im September und Oktober]

Harry Blogger Challenge - 20/20 Punkte [+1 im September und Oktober] beendet!

Disney Prinzessinnen Challenge - 17/19 Punkte [+0 im September und Oktober]

Die göttliche Lesechallenge beendet!
Insgesamt: 513 Punkte [+16 im September]

Hauptaufgaben
- Lies ein Buch, in dem der Held / die Heldin durch Tapferkeit und grossen Mut heraussticht.
* Das Fieber [1 Punkt + 7 Punkte für 370 Seiten = 8 Punkte]
- Lies ein Buch, dessen Cover für dich chaotisch erscheint.
* Du neben mir [1 Punkt + 7 Punkte für 350 Seiten = 8 Punkte]

diebeiträge

Einige Zeit war es sehr still auf meinem Blog, was an den vielen Ferien gelegen hatte, ich wusste nicht, dass ich über zwei Wochen kein Internet haben werde und war selbst ein bisschen geschockt. Ich habe aber trotzdem viel für den Blog gearbeitet, von Hand Beiträge geschrieben, und zwar nicht nur Rezensionen. Wenn ich mir wünschen darf, welche Rezension ihr euch anschauen solltet, wäre ich ehrlich zerrissen zwischen der zu Jeden Tag  ein bisschen mehr oder der von Und in mir der unbesiegbare Sommer, zwei mitreissende Bücher mit einer harten Geschichte. Du neben mir habe ich ebenfalls rezensiert, was mir, im Gegensatz zu so ziemlich jedem, gar nicht zugesagt  hat und ich trotz der speziellen Ausgangslage sehr stereotyp fand. Zu Hause hatte ich wieder Lust auf lockere Lektüre und habe mir gleich den finalen Teil von Silber 3 geholt und nun eine Reihenrezension zur Trilogie geschrieben. Und dann habe ich noch eine alte Kategorie aufleben lassen, und zwar die der Bücherregal-Inspiration.

derausblick

Im November werde ich hoffentlich ein bisschen mehr bloggen. Ich habe auch sehr viele unterschiedliche Beiträge auf Lager, zum einen gibt es ein fünfwöchiges (jaja, das geht dann in den Dezember über) Special namens 'Die blauen Wochen', dass sich auf das neue Königskinderprogramm (die blaue Stunde) bezieht, für das ich schon fleissig die Bücher lese und Ideen sammle. Ich habe noch so viele tolle Bücher hier und bin gespannt, in welcher Reihenfolge ich sie lesen werde. Für nächsten Monat habe ich  auch ein erstes Interview für die Kategorie 'hello my name is', welche einen langen Start hatte. Naja, jedenfalls dürft ihr euch auf die erste Vorstellung freuen. Ich bin gespannt, wie euch das Format gefällt. Und dann, ja, endlich, geht es auch wieder mal um Interior und ich zeige euch, welche Inspirationen für Bibliotheksräume und einfache Bücherregale so gefunden habe, da der Post diesen Monat euch allen so gut gefallen hat und ich eigentlich solche Beiträge liebend gerne schreibe. Ich selbst kann nun endlich Durchatmen und habe nur ganz wenige Prüfungen, aber werde mich definitiv eher zuhause verkriechen, da ich die Kälte draussen zur jetzigen und zur  kommenden Jahreszeit wirklich verabscheue. Was ich daran liebe sind die kuscheligen Momente, Wollpullover, Wolldecken, Wollsocken, gute Bücher, Tee, heisse Schokolade, Filme... Wisst ihr, welche Atmosphäre ich meine und liebt ihr diese genauso?

Wie sah euer Oktober aus, was habt ihr gelesen, und was plant ihr für November?
 

Kommentare :

  1. Schön, dass du wieder regelmäßiger bloggst! Ich habe im Oktober auch ein "blaues Buch" gelesen: Kleiner Wahn. Das war zwar echt hart, aber echt gut! ;)

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    1. Vielen Dank, liebe Lena!
      'Kleiner Wahn' werde ich im November lesen, und zum Königskinderspecial gibt's dann auch ein Interview mit der Autorin, vielleicht magst du dann ja vorbeischauen...? :D
      Liebst,
      Mara

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  2. Hallo Mara, es hat mich sehr gefreut diesen Post hier in ICT lesen zu dürfen. EIgentlich müssten wir ja jetzt etwas anderes machen, aber das ist langweilig und begreifen tue ich es auch nicht. Es freut mich sehr, sehr, sehr, dass du im Moment gerade so viel Freude am "Papier" hast, auf welche Art auch immer! Dies merke ich natürlich auch in unserem einzigartigen Notizbüchlein, das nur so von Worten und dessen Energie und Kraft spriezt... Auch wenn es in Dialekt geschrieben ist... Fühl dich fest umarmt; und: das war wirklich ein wunderschöner informationsreicher Post! Anaïs

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    1. Lieber Anaïs, ich freue mich sehr, dich unbewusst als Leserin begrüssen zu dürfen! Das hast du schön ausgedrückt, ja, ich habe Freude am "Papier", ich glaube sogar, in allen möglichen Arten. Es ist einfach unglaublich faszinierend, wie all diese Künstler auf dieser grossen Welt ihre Inspiration auf ein Papier giessen und wir das lesen, betrachten, lieben dürfen. Und unser Büchlein wurde schnell ein treuer Begleiter unserer Freundschaft, die ich so unglaublich lieb habe! Lieb Dank! <3 Mara

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    2. Ich mag dich voooooll gerne, weisch das?

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  3. Hallo :)

    Ich habe dich gerade entdekt und ich muss kurz loswerden, dass ich diesen Post wirklich schön finde. Der Aufbau und auch was du geschrieben hast, ach ich finde man wird da ganz entspannt und ruhig und liest sehr gerne, wasdu schreibst. (Gott das hat sich komisch angehört)Ich werde in den nächsten Tagen auf alle Fälle mal etwas mehr bei dir stöbern ;)

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